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am 25 Dezember 2016
Zuletzt aktualisiert: 04 September 2019
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Crans-Montana
ist eine Munizipalgemeinde im französischsprachigen Teil des Schweizer Kantons Wallis (Bezirk Siders). Sie entstand per 1. Januar 2017 aus dem Zusammenschluss der ehemaligen Munizipalgemeinden Chermignon, Mollens (VS), Montana und Randogne. Sie bildet zugleich eine Pfarrgemeinde des Dekanats Siders. Crans-Montana gilt als nobler Skiort. Zum Kurort Crans-Montana zählt auch der Ortsteil Crans-sur-Sierre der Nachbargemeinde Lens VS.
Geschichte und Tourismus
Bekannt geworden ist die Ferienregion Crans-Montana ursprünglich als Fremdenverkehrszentrum auf dem Hochplateau um die Gemeinde Montana, die mit der 1929 neu entstandenen Feriensiedlung Crans-sur-Sierre zusammengewachsen und im touristischen Sprachgebrauch unter diesem Doppelnamen bekannt geworden ist.
Zum Feriengebiet Crans-Montana zählen ferner die beiden Gemeinden Icogne und Lens, die Dörfer Chermignon, Mollens und Randogne sowie eine Reihe kleinerer Siedlungen am Hang hoch über dem Tal der Rhone zwischen Sitten (französisch Sion) und Siders (französisch Sierre).
Die Begründung des Ortes Crans-Montana erfolgte 1892 durch die Eröffnung des Hôtel du Parc durch die Herren Antille und Zufferey aus Siders. Der eigentliche Begründer des Luftkurortes Crans-Montana war jedoch Théodore Stephani, der 1897 Kranke in diese von kleinen Seen und ausgedehnten Fichtenwäldern geschmückte Hochebene brachte und 1899 das Sanatorium Beauregard eröffnete. 1936 malte Albert Marquet in Crans-Montana Winterlandschaften.
In Crans-Montana befindet sich die international renommierte Hochschule Les Roches International School of Hotel Management. Crans-Montana hat, wie der ganze Kanton Wallis, eine traditionell überwiegend römisch-katholische Bevölkerung. Seit 2024 hat sie auch die erste jüdische Gemeinde des Kantons, die Communauté Beit Yossef de Crans-Montana et du Canton de Valais CBYCM.
In der Nacht auf den 1. Januar 2026 starben bei einer Brandkatastrophe in einer Bar 40 Personen, 119 wurden meist schwer, teilweise lebensbedrohend, verletzt.
Sie kamen zum Feiern und fanden den Tod: In der Silvesternacht ereignete sich in Crans-Montana VS eine Katastrophe. Innerhalb weniger Minuten verwandelte sich die Bar «Le Constellation» in eine Todesfalle. Zurück bleiben Trauer, Schock und viele Fragen. Seit vier Tagen hält das Inferno die Welt in Atem. Blick zeigt, was bisher bekannt ist.
Geographie und Verkehr
Crans-Montana liegt am Südhang der südlichen Kette der Berner Alpen, etwa 5 Kilometer nordwestlich von Siders. Der höchste Berg direkt oberhalb des Ortes ist der Fast-Dreitausender Mont Bonvin (2995 m ü. M.), der auf einem Bergwanderweg von Nordwesten erreichbar ist.
Auf den Bergkämmen in ca. 3000 m Höhe vorbei am Wildstrubel, entlang des Plaine-Morte-Gletschers, Weisshorn, Mittaghorn, Rohrbachstein und Wetzsteinhorn verläuft die Sprachgrenze zwischen der französisch- und der deutschsprachigen Schweiz und zugleich die Grenze zum Kanton Bern. Gen Nordosten reicht das Gemeindegebiet bis zur Sprachgrenze; jenseits liegt die deutschsprachige Gemeinde Salgesch.
Vom Aussichtspunkt unterhalb der Bella Lui (2548 m ü. M.) sind bei klarem Wetter die Gletscher der Walliser Alpen südlich der Rhone auf einem Spektrum von der Mischabel-Gruppe im Osten bis zu den Gipfeln im unteren Wallis im Westen zu sehen, einschließlich des Matterhorns und des Mont Blanc.
Sowohl ab Sitten als auch von Siders aus führen kurvenreiche Zufahrtsstrassen von der durch das Rhonetal verlaufenden Autobahn A9. Auf 13 Kilometern wird dabei eine Höhendifferenz von 1000 Metern überwunden. Die Auffahrt durch die Rebhänge und Alpwiesen dauert von Sitten aus etwa 35, von Siders aus etwa 20 Minuten.
Von Siders aus ist der Ort zusätzlich mit einer Standseilbahn erreichbar, von Sitten aus mit einer Buslinie. Die von der Chemin de Fer et d’Autobus Sierre–Montana-Crans (SMC) betriebene Standseilbahn Sierre-Montana-Crans wurde wegen ihrer grossen Länge mit zwei Sektionen erbaut und 1911 eröffnet. Bei der Erneuerung 1997 wurden die beiden Sektionen verbunden, um das Umsteigen in der Mittelstation St-Maurice-de-Laques zu vermeiden. Seither ist die Anlage mit 4191 Metern Länge und mit 927 Metern Höhenunterschied eine der längsten Standseilbahnen Europas.
Zwischen den einzelnen Hangsiedlungen verlaufen zudem zahlreiche Velo- und Wanderwege
